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Deutschlands Wilde Wölfe

Gefürchtet, gejagt, ausgemerzt! Jahrhundertlang wurden Wölfe bei uns als Viehdiebe und Jagdkonkurrenten verfolgt, bis sie schließlich ausgerottet waren. Dass sie nun allmählich unser Land wieder besiedeln, freut nicht alle... Zu tief sitzen die alten Ängste vorm „bösen Wolf“. Die Rückkehr der Wölfe ist deshalb eine enorme Herausforderung, gleichzeitig aber auch ein großer Erfolg für den Artenschutz. Inzwischen wächst der Bestand der Wölfe in Deutschland deutlich, und jedes Jahr machen sich junge Wölfe auf die Suche nach neuen Revieren. Immer mehr Menschen werden in Zukunft wieder in Nachbarschaft der Raubtiere leben. Ist das ein Grund zur Sorge? Wie sieht das wahre Wesen der Wölfe aus?

Diesen Fragen ist der Zoologe und Fotograf Axel Gomille nachgegangen. Über viele Jahre war er wildlebenden Wölfen in Deutschland auf der Spur und ist ihnen sehr nah gekommen. Dabei sind ihm außergewöhnliche Aufnahmen und Einblicke ins Leben der Tiere gelungen. So ist der erste Bildband entstanden, der das heimliche Leben deutscher Wölfe ausschließlich in freier Natur dokumentiert. In seinem Buch untersucht Axel Gomille alte Vorurteile und verbreiteten Mythen über die Tiere. Er spricht Probleme an, zeigt aber auch die wichtige Rolle, die Wölfe in der Natur spielen. So präsentiert dieser Bildband mit einzigartigen Fotos, detaillierten Beobachtungen und wissenschaftlichen Fakten ein realistisches Bild dieser faszinierenden Tiere, die sich bei uns immer weiter ausbreiten.

Mit einem Vorwort von Gesa Kluth und Ilka Reinhardt vom LUPUS Institut für Wolfsmonitoring und -forschung in Deutschland.

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India – Land of Tigers and Temples

Englische Fassung des Buches „Indien – Im Land der Tiger und Tempel“ (siehe unten).

Indien - Im Land der Tiger und Tempel

Im Dschungel einem Tiger in die Augen blicken, das fantastische Grabmal Taj Mahal bewundern, Pilgern beim Bad in den heiligen Fluten des Ganges zusehen – solche Momente gehören zu den Höhepunkten einer Reise nach Indien. Der neue Bildband von Axel Gomille lässt Sie den ganzen Zauber dieses exotischen Landes spüren. Eine Welt voller Gegensätze, die mit ihren rauschenden Farben, exotischen Düften und ungewohnten Klängen alle Sinne auf einmal verführt.

Besonders fasziniert ist Axel Gomille von der einzigartigen Verbindung aus Kultur und Natur, die für Indien so charakteristisch ist. Seit rund zwanzig Jahren reist er immer wieder mit der Kamera durch den Subkontinent und dokumentiert die reiche Tierwelt und ihre enge Beziehung zu den Menschen. Im Dschungel begegnet der Zoologe Tigern, Lippenbären, Elefanten und vielen anderen Tieren, in den Sümpfen beobachtet er Krokodile und lässt sich von der exotischen Vogelwelt verzaubern.
Er besucht Tempel und Paläste, die bis heute an den Glanz vergangener Epochen erinnern, und fühlt sich auf einem Kamelmarkt in der Wüste Thar wie ins Mittelalter zurückversetzt. Sein Bildband ist eine Hommage an eines der schönsten, vielfältigsten und interessantesten Länder der Erde: Indien – das Land der Tiger und Tempel.

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Mein Dschungelbuch
Begegnungen mit Indiens wilden Tieren
Erlebt, erzählt und fotografiert von Axel Gomille

Wer kennt sie nicht? Shir Khan den Tiger, Balu den Bär oder Hathi und seine Elefantenkompanie. Die Tiere aus Rudyard Kiplings Dschungelbuch haben weltweit ein Millionenpublikum begeistert – und in jeder Generation gibt es neue Anhänger. Auch Axel Gomille ist schon als Kind vom Dschungelbuch fasziniert. Die märchenhafte Mischung aus wilden Tieren, geheimnisvollen Wäldern und versunkenen Tempeln lässt ihn nicht mehr los.

Jahre später, als Fotograf und Biologe, ist es für Axel Gomille soweit: Endlich kann er ins Land seiner Träume reisen und den Tieren des Dschungelbuchs nachspüren. Es beginnt eine monatelange, abenteuerliche Suche – zu Fuß oder per Fahrrad, im Jeep oder auf zahmen Reitelefanten. Tatsächlich gelingt es ihm, den wilden Vorbildern aus Kiplings Geschichten im Dschungel zu begegnen.

Doch die Realität ist noch viel aufregender als die Roman-Vorlage und die berühmte Disney-Verfilmung, denn Natur und Kultur sind in Indien noch immer auf magische Weise miteinander verbunden. Das Land ist riesig – gut neun Mal so groß wie Deutschland, mit mehr als einer Milliarde Einwohnern. Die Bevölkerungsdichte ist damit deutlich höher als bei uns in Mitteleuropa. Trotzdem schaffen es die Menschen, auf engem Raum mit Tigern, Leoparden, Asiatischen Löwen, Wölfen, Elefanten, Nashörnern und etlichen anderen Respekt einflößenden Kreaturen zu leben. Mogli das Dschungelkind, das die Tiere des Waldes kennt und schätzt, gibt es bis heute, denn die Ehrfurcht vor dem Leben ist in der indischen Kultur tief verwurzelt.

„Mein Dschungelbuch“ erzählt in außergewöhnlichen Bildern und packenden Texten die Erfüllung eines Traums. Gleichzeitig vermittelt der Band einen intimen Einblick ins exotische Indien und beleuchtet, wie es den Menschen auch im 21. Jahrhundert gelingt, in enger Nachbarschaft mit gefährlichen Wildtieren zu leben.

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Wunderbare Welt
Abenteuer mit wilden Tieren

Es gibt sie noch – ursprüngliche Wildnisgebiete mit einer atemberaubenden Tierwelt. Viele Jahre hat das ZDF in der renommierten Dokumentationsreihe „Wunderbare Welt“ über die faszinierende Natur unseres Planeten berichtet. Dieses Buch begleitet Tierfilmer bei ihrer abenteuerlichen und gefährlichen Arbeit rund um die Welt: Sie suchen in Alaska die größten Grizzly-Bären der Erde, beobachten die letzten Tiger Indiens und sind in Tasmanien dem rätselhaften Beutelwolf auf der Spur. Mit großem Aufwand folgen sie Pelikanen durch den afrikanischen Kontinent, klettern seltenen Kamelen in den Anden hinterher und spüren mithilfe eines Spezial-U-Bootes sogar Quastenflosser, die legendären Urfische, auf.

Ausgezeichnete Fotos, lebendige Texte und spannende Anekdoten über die Arbeit der Tierfilmer machen diesen Bildband zu einem Genuss für alle Naturliebhaber, die auch mal einen Blick hinter die Kulissen werfen möchten.

Die Äskulapnatter Elaphe longissima
Verbreitung und Lebensweise in Mitteleuropa

Unter den einheimischen Schlangen ist die Äskulapnatter (Elaphe longissima) die große Unbekannte. Das stimmt in doppelter Hinsicht. Zum einen ist sie mit einer maximalen Gesamtlänge von etwa 180 cm die größte Schlangenart Mitteleuropas, zum anderen sind einige Daten über ihre Verbreitung und Biologie nicht bekannt oder umstritten. Vor allem das ungewöhnliche Verbreitungsbild der Schlange mit nur wenigen isolierten Vorkommen in Mitteleuropa gab der Wissenschaft lange Rätsel auf. In einem dieser Inselvorkommen, im südlichen Odenwald gelegen, führte der Frankfurter Zoologe Axel Gomille eine feldherpetologische Untersuchung durch. In seinem Buch „Die Äskulapnatter – Verbreitung und Lebensweise in Mitteleuropa“ präsentiert er viele neue Erkenntnisse zur Ökologie, Verbreitung und Geschichte des seltenen Reptils. So wurde beispielsweise die zentrale Rolle des Waldes als Lebensraum herausgearbeitet, und zahlreiche neue Fossilfunde konnten die noch immer häufig geäußerte Theorie widerlegen, das Reptil sei von den Römern als Symbol der Heilkunst nach Mitteleuropa verschleppt worden. Gemeinsam mit der Äskulapnatter in Deutschland vorkommende Reptilienarten werden ebenfalls behandelt, Naturschutzmaßnahmen werden diskutiert. Am Beispiel der Äskulapnatter wird gezeigt, wie Besiedlungs- und Aussterbeprozesse bei Tieren ablaufen können. Da viele solcher Mechanismen allgemeine Gültigkeit besitzen, dürfte dieses Fallbeispiel nicht nur für Schlangenfreunde interessant sein.